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26.11.2007

Langsam kehrt wieder ein bisschen Ruhe in meinen täglichen Alltag ein.

Durch den Weggang aus dem Kato musste ich schnell einen neuen Ort finden um meinen ganzen Technikschrott zwischen zulagern. In der Köpi habe ich den Ort gefunden. Der Beitritt zum AGH-Kollektiv war Anlass für einen Aktionsschub der zur Folge hatte, dass wir in 10 Tagen den Saal einer kleinen Erfrischungskur unterzogen. Die Tonanlage überprüft + ausgebaut haben. Der neue Raum + Sound trägt nun hoffentlich dazu bei, dass die Veranstaltungen wieder in einem anderen Flair auf das Publikum einwirken. Ich hoffe Ihr kommt mal vorbei + macht Euch selbst ein Bild von den Neuerungen.
Auch ich persönlich habe wieder ein paar Erfahrungen machen müssen. So war ich wohl auf dem besten Weg ein Stalker zu werden. Jetzt wo ich es weiß, kann ich ja dagegen etwas tun.
Entschuldigung, falls ich Jemanden belästigt haben sollte.
Nun, genug der Worte,

lasst es Euch gut gehen.


6.8.2007

Nur kurz erwähnt, damit Ihr auf dem Laufenden bleibt.

aus Max wurde Ernst !?

Am Montag den 30. August ist endgültig die Klappe gefallen.
Immer wieder habe ich meine Inkonsequenz in Frage gestellt, aber an diesem Montag, war dann endlich aller Erniedrigungen von Raimund genug. Am 1.9. ist mein letzter Arbeitstag im Kato.
 



13.7.2007

eine Nacht, nicht wie jede Andere

ich bin gestern Abend, eigentlich nur aus reiner Freundschaft zu Jutonka, einer DJANE, die jetzt z.Z. immer donnerstags im Studio 54 im Tachles in der Oranienburger Str. auflegt, dorthin gegangen. Normalerweise meide ich Kneipe wo ein Longdrinks 7,50 € kosten, aber heute Nacht hat sich die Ausgabe gelohnt. Oranienburger Str. Touris aus aller Herren/Damenländer + Alle nur hop hop, das Touriprogramm wartet. Ich hatte meinen Drink schon intus + wollte mich der langweiligen Atmosphäre gerade wieder entziehen, da kamen einpaar Leute herein.  Stop, halt, den kennst Du doch. Ich lief hinterher + als sich das bekannte Gesicht umdreht , erkennt er mich auch. Es war Perry aus Canada von den Shuffle Demons, der gerade für ein Konzert hier in Deutschland ist. Wie klein die Welt halt immer ist + was für unglaubliche Zufälle das Leben immer wieder lebenswert machen. Nach meiner tagelangen Depression wegen ...., war diese Begegnung wie ein Neuanfang des seins. Die Freunde, die mit ihm waren meinten, ich wäre eine Legende in der Geschichte der Shuffle Demons. Worte, die mir wie Balsam auf meine Wunden wirkte. Er arbeitet immernoch ab + an mit Richard Underhill zusammen. Erst vor wenigen Wochen hat er (Perry) einpaar Tracks zur neuen Produktion von Richard eingespielt + erzählte, wenn mein Englisch es richtig verstanden hat, auch an einer Liveperformance mit, die eventuell sie auch mal wieder  gemeinsam nach Europa führen wird. Schnell waren alle wichtigen Nummern + Mailadressen ausgetauscht. Nach einem weitern Drink hatten seine Freunde + er Hunger, sodaß jetzt wieder das Warten beginnt. Viele reden viel, aber was dann geschieht steht in den Sternen. Heute war es leider bewölkt in Berlin, sodaß ich nicht sehen konnte was in den Sternen stand, aber dieses unerwartete Treffen war eine gute Ablenkung von meinem derzeitigen Schmerz.
Ich hoffe auf ein baldiges Wiedersehen

Perry - Shuffle Demons - alte schöne Zeiten in Schweinfurt + Volkach. Auf verschiedenen  Produktionen der Shuffle Demons sind Aufnahmen aus dem Kulturhaus in SW + aus Volkach aus der "Neue Heimat" verewigt.
Da darf ich glaube ich schon ein bischen Stolz sein.

the good old times - hurra




6.7.2007

Heute war der schlimmste Tag seit 6 Jahren.
Damals, habe ich beschlossen meinen Konkurs durch die AOK hinzunehmen + heute, habe ich Menschen vor den Kopf gestoßen, die es bestimmt nicht verdient haben, + daß Alles nur, weil die Fusion mich mit ihrer Kapitalrafferei + dem größten Freiluftklos Deutschlands, so auf die Palme gebracht hat, daß ich meinen Schwur keinen Alkohl mehr zutrinken, gegenüber einer von mir verehrten Frau, nicht einhalten konnte. Im Suff natürlich wieder leichtfertig daher geredet habe. Ich habe aus Übermut in ein Feuer getreten, welches jetzt erloschen ist. Ich bin selber Schuld! Ich bin der Auslöser allen Übels, aber ich liebe Dich!! Ich hoffe Du kannst mir irgentwann verzeihen.
6:49 die Reggaeparty ist rum + um 10 Uhr muß der Aufbau für den  72.ten Geburtstag vom Dalai Lama passieren.

Das Leben ist so mitreisend  -  kann mich nicht der Schlag treffen!


Guten Morgen


PS. ich hoffe, es fühlt sich nur eine Frau angesprochen





8.5.2007


Ein schwarzer Dienstag für die Berliner Punkrock-Autonomenszene

Die Köpi ist versteigert worden.

Nach über 17 Jahren, das endgültige Aus für ein Projekt für Projekte.

Leben - wohnen - arbeiten + sich dabei immer solidarisch mit Anderen fühlen. Geld sammeln + verteilen an Leute oder Projekte die in Schwierigkeiten stecken.

Nach zwei bisher erfolglosen Versteigerungen hat sich heute der Spieß gegen die Köpi gewendet. Man weiß zwar noch nicht Wer der Käufer ist, aber es wird wohl kein Mäzen der autonomen Kulturarbeit sein.

Die Großkopferden Immobilienhaie + die neurotischen Stadtverschönerungspolitiker haben wohl heute wieder einen Sieg zufeiern, aber viele Hunderte von den sowieso schon Vertriebenen unserer Gesellschaft, werden wohl wieder heimatlos gemacht.

Ich hoffe, dass sich nicht der Zorn der Sympathisanten, in offene Gewalt verwandelt, denn dies macht die Verhandlungen + Positionen des Trägervereins  bei eventuellen Gesprächen mit  dem Senat  +/oder  der Stadtverwaltung nur um einiges schwieriger.

Zeigt Euch solidarisch wo immer Ihr könnt, aber bitte mit Verstand.  

Infos gibt es wohl bald auch auf der Köpi-HP     


5.5.2007

Ja, es ist so, wie es kommen musste. Die Luft ist raus - leicht wellig - am Mundstück etwas feucht vom Aufblasen - liegt er nun da - am Boden.

Es ist nicht schön am Boden eines Raumes zu liegen, in dem die Party gerade zu Ende ist.

Ich denke, ich weiß wo von ich spreche.

Kommt jetzt noch Mal ein Schub im Kato, denn Raimund hat schon mal durchsickern lassen, dass es eine mündliche Zusage, für die Verlängerung des Mietvertrages gibt - oder, wo sind die Angebote, die mir eine neue Perspektive bieten.

Trotz des Genusses, euphorischer Drogen, ist mir nur zum Weinen zu Mute.
Ich weiß nicht, wie ich es schaffen soll, neben Ihr zu arbeiten - zu atmen.

Gefühle, wat für’n Schnickschnack  



2.5.2007

Ich fühle mich, wie ein Luftballon. Der über einen längern Zeitraum hinweg, langsam + behutsam aufgeblasen wurde. Doch bevor der Knoten geschnürt war, wurde er losgelassen + surrt nun kreuz + quer durch den Raum mit der Hoffnung doch noch wieder eingefangen zu werden, bevor er wieder schlaff zu Boden trudelt.  

Ich hab auch mal nen Bild von mir gemacht, damit ihr nett erschreckt, wenn ihr mich wieder seht.

                                                             


Es ist Sommer




25.4.2007

Trotz vieler ereignisreicher Vorkommnisse, habe ich es im letzten Jahr nicht geschafft, Euch über dieses in Kenntnis zusetzen. Blöd - naiv, ein Spinner wie ich halt bin, habe ich mich verliebt. Verliebt sein - ein schönes Gefühl, welches mir Kraft + Überlebenswillen gegeben hat. Mehr als es gut ist, für einen alten Knacker, wie mich. Trotz der von Anfang an, schier aussichtslosen Situation, sie hat einen Freund, sie ist fast halb so jung wie ich + sie steht mitten im Leben, habe ich geträumt. Dann, habe ich es Ihr auch noch dummerweise gesagt, wie es um mich geschehen ist. Ich bekam natürlich einen Korb. Aber die Geschehnisse, der darauf folgenden Zeit, haben den Abstand zu Ihr leider nicht vergrößert, sondern verkleinert. Ich genoss es, habe aber anscheinend Alles falsch verstanden, in meiner Blindheit. Ich habe versucht nicht zu Aufdringlich zu sein + dennoch haben sich unsere Wege immer wieder gekreuzt, so auch letztes Wochenende, auf der Soli-Party im Maria für “Stoppt G 8”. Eine super Sause mit über 40 Bands + ca. 3000 Fans, die ein ausgelassenes Fest feierten. Eigentlich müsste ich Euch davon auch ein bisschen mehr erzählen, vielleicht später mehr. Auf jeden Fall, wurde Sie dort + gestern bei einer anderen Gelegenheit von Fremden angesprochen + gefragt, ob sie mit mir zusammen wäre. Dies war Ihr jetzt wohl zu viel + so bekam ich zum Abschied keine netten Worte zuhören, sondern eine klare Ansage mich aus ihrem Leben herauszuhalten, was ich doch eigentlich die ganze Zeit versucht habe. Gescheitert ! ! 

Ich muss hier raus !

Dies ist ein Angebot an Alle, die Glauben, dass sie mir ein neues Betätigungsfeld eröffnen könnten. Es kann überall auf dieser Welt sein, Hauptsache, ich laufe Ihr dort nicht über den Weg.

Es ist zum Wahnsinnig werden. Aber ich muss es wohl akzeptieren, dass es in meinem Alter, keine Schmetterlinge mehr im Bauch geben darf.

Rettet mich vor dem sozialem Abstieg. Schickt mir Eure Angebote.

Schon wieder erwischt - Du träumst schon wieder !!

Lasst es Euch gut gehen + genießt die Welt solange Ihr könnt.


 

23.1.2007

Zur Zeit des absoluten My Space-Fiebers

Mann oh Mann, was ist Alles in der Zwischenzeit passiert.

Prost Neujahr, Stoibersabschied, Kyrill + + +

Es ist eigentlich soviel worüber ich mich auslassen könnte, aber das My Space- Fieber hat auch mich ergriffen. Nun, sieht die Seite einigermaßen aus, so daß ich mich jetzt wieder mehr dem Jetzt öffnen kann.

Viele schöne Partys + Konzerte haben bisher im Januar im Kato statt gefunden. SKA - SKA - SKA  muss nur sagen + die Fiesta Lucha Amada. Aber es geht manchmal geht auch Verschiedenes schief. Am Traurigsten stimmt mich der Zwischenfall mit Holgi. Die Betroffenen wissen wovon die Rede ist + ich hoffe, die Entscheidenden werden daraus ihre Konsequenzen ziehen. Entschuldigung, ich konnte mich in diesem Moment, nicht mehr für Dich einsetzen.

Dann, der Abend wo ich mich schon seit Wochen draufgefreut habe. U.K. Subs, bei uns auf der Bühne - volles Haus - gute Stimmung, aber irgendwie wollte der Funke in überspringen, für meinen Geschmack. Aber dass ist ja sowieso alles Subjektiv. Vielen hat‘s gefallen aber der Abend war viel zu schnell zu Ende.

Und jetzt ist es Zeit sich auf den Weg zu machen zum Weihnachtsessen vom Kato. Die haben ja jetzt auch eine My Space - Seite.

Tschüß   




23.12.2006


Sauerei, jetzt ist ja schon wieder Whynachten

Ja, es ist viel passiert. Genau am 27. 10. beim Frühstück, kam die SMS von David. Das er aus dem Kato aussteigen will. Ein Schock, denn ich kann mir das Kato mit mir + ohne David eigentlich nicht vorstellen. Mit einwenig gedrückter Stimmung durchlebte ich die Party. Sie war ganz nett, leider waren wir nur ein kleiner Haufen. Ein bischen getanzt + getrunken. Ein schöne Überraschung für mich war das ich, Titus + Lito beim Frühstücken am Sonntagmittag dann noch im Stattbahnhof getroffen habe. Auf der Rückfahrt mit Matthias im Zug konnte ich nicht durchquatschen, da mich die Müdigkeit übermannt hat, aber einpaar kuriose Geschichten vom Zeltbau, habe ich doch noch in Erfahrung bringen können. Ja ja, das Leben.
Im Kato, erschreckende Starre, die Geschichte zieht sich, nach Wochen endlich eine Entwarnung. David hat mit Raimund einen Kompromiss gefunden. Der Backstage wird renoviert, zieht sich einwenig + am Anfang stand ein Salzsäureanschlag auf an alten Teppich auf dem Plan. Die Dämpfe waren so stark, daß alles in der Umgebung oxidiert hat. Kabel hatten keinen richtigen Kontakt mehr, meine Chrommicrofonständer schauen jetzt aus, als ob sie Silbern lackiert wären.
Das Leben
Nun, das Programm lässt uns nicht mal an Weihnachten ruhen.

Nun, was soll ich klagen, dadurch kann ich Euch jetzt wenigstens frohe Feste wünschen.



11.8.2006

OBACHT gebt OBACHT !  Sa. 28.10. ist die Fete  "Kollektiv & friends" ! 

Nun, meine Recherchen wegen der Kollektivfete waren erfolgreich. Am Sa 28. Oktober findet sie statt. Also, alle die mit der “Schreinerei” oder dem “Stattbahnhof” in SW verbunden ist/war, vielleicht auch mit der “Neue Heimat” in Volkach, +/oder den Passionsspielen, sowie dem Open Air “Q-POP”, die/der sollte sich für diesen Abend Zeit nehmen, + natürlich im Vorfeld schon mal so viel Werbung machen, wie es Dir möglich ist. Denn, wie ich erfahren habe, gibt es keine Mailliste mit gesammelten Kontakten der ehemaligen Mitstreiter/Innen. Als kleinen optischen Effekt würde ich gerne eine Bildergalerie erstellen + dann an die Wand schmeißen. Leider habe ich selber keine Bilder. Deshalb hier mein Aufruf Eure Bilder, als jpg, gif oder pdf,  an max@coo-max.de zu schicken. Ich hoffe auf viele schöne Schnappschüsse. Ihr könnt natürlich auch die Originale mitbringen, ein Scanner ist ja hoffentlich im Stattbahnhof.
Ich freue mich schon riesig auf den Abend, mal sehen wie viele kommen.
Was die jetzt Alle so machen + + +
 



26.7.2006

Wenn’s kommt, dann kommt es immer gleich knüppeldick. Seit knapp zehn Monaten hat sich die Geschichte mit der “NEUE AERA” zusammen gebraut + dann kaum in Gaibach angekommen, bin ich von Muck + Jonas P. zur unerwünschten Person erklärt worden. Ein Schock, angeblich hätte Muck mir einen Tag vorher eine SMS geschickt, die natürlich nie angekommen ist, in der er mich wohl schon im Vorfeld ausschließen wollte. Nun, war ich aber schon mit Butscheck von Berlin nach Franken gereist, so nahm ich meinen Schlafsack und verlies Gaibach. Freunde ! ? ! Gleich der erste Anruf war mit Erfolg gekrönt. Friedemann war in Würzburg auf der Arbeit und wir verabredeten uns irgendwo an der B 19. Soweit hat mich mein Tramperglück leider nicht ohne viel Laufen gebracht, aber er hat mich aufgesammelt. Sein Vorschlag was Essen zugehen, führte mich in die Höll, da ist jetzt kein Grieche mehr, sondern ein Selbstbedienungs-Biergarten. Sehr schön und die Preise sind auch okay, für mich als Berliner. Danach ging’s ab nach Obbach zu Oscar. Sein Heim, ein sympathisches Flickwerk aus kreativen Ideen und genialer Resteverwertung wächst und wächst. Mehr Räume - mehr Menschen die sich da zuhause fühlen. Sein derzeitiges Projekt, ein selbstgebaute Wohnboot um damit im nächsten Jahr, falls er fertig wird, die neuen EU- Staaten und Anrainer im Osten per Boot zu bereisen. Oscar ist und war schon immer Verrückter mit dem ich sehr gerne zusammen gearbeitet habe in Schweinfurt. Besucht seine Seite und mach Euch selbst ein Bild.
Die Natur genossen + zwei Radtouren später kam dann der Augenblick wo man sich langsam auf das Konzert vorbereiten sollte. Ich fuhr also zur Disharmonie, aber just in dem Moment als ich dort eintraf, kamen keine schönen Klänge aus dem Saal, sondern eine wilde Keiferei. Ich war sofort wieder froh die letzten Tage meine Ruhe gehabt zuhaben. Ich wollte zum Main, da lief ich gleich Lucky Schmitt in die Arme. Er ist immer noch so wie vor 30 Jahren, äußerlich vielleicht um 15 Jahre gealtert. Ein bisschen gequatscht und alte Erinnerungen aufgewärmt , die sollten ja heute, so wieso  durch den Abend führen. Dann war der Soundcheck rum und Butscheck, Locko & Jonas kamen - Familie halt. Keiner wusste genau was da passiert ist.

Die Hitze - die Aufregung - was soll’s

Zum Konzert, will ich mich den Worten des Schweinfurter Tagblatt anschließen + es erstmal dabei belassen.
Wie erwarte kamen viele alte Fans, Freunde + für mich erstaunlicher Weise sogar Waldemar Kuhn (einst Verpächter von der Sulzheimer Apotheke).
Dennoch, ein entspannter Abend mit vielen alten Melodien von Muck und einigen ausgelassenen Sessions, die sich erfrischend zwischen den alten Songs einfügten.


 Zeitungskritik
                                             
 
Annette erzählte mir dann noch, das es vielleicht im Herbst ein Kollektivisten Treffen im Stattbahnhof geben soll, ich hoffe es klappt. Schweinfurt rules, okay!
Am nächsten Mittag hat mich dann Jonas in Obbach eingesammelt + wieder mit nach Berlin genommen.
Tja, diese Hoffnung eine “NEUE AERA” mitzugestalten hat sich erledigt aber Land - Luft - Sternenhimmel sind einfach die Sachen die es in Berlin nicht gibt.  Verdammte Träume!
Einen kleines Aua gab es, als ich durch die Neutorstr. gefahren bin. Die 26 total leer + im Hinterhaus sind gerade die Handwerker am renovieren. Tja, die letzten Spuren meines Daseins in SW getilgt. Rum is rum !


5.7.2006


Ja, heute zurück im Club. Nach  5 Tagen Fusion wieder zurück zur Normalität.
Yeah, yeah, yeah, die Fusion war echt geil. Es gibt zwar immer kleine Dinge die Besser sein könnten, aber die Stimmung, das Gelände + die vielen Menschen. Für mich erfreulich, auch viele ältere Semester, die ich noch aus der Umsonst & Draussen - Szene kenne, anwesend waren. So viele Eindrücke, die ich noch verdauen muss + wem immer auch sei Dank, dass am Sonntag bei dem Brand, nicht mehr passiert ist. Dass, hätte das Fest auch in ein Inferno verwandeln können. An manchen Stellen hätte es auch manchmal ein bischen leiser sein können, aber im Grossen + Ganzen eine Fete die man/frau nicht verpassen sollte, wenn es Party total sein soll.


26.6.2006


Jetzt darf man/frau es in die Welt hinausschrein.
Eine "NEUE AERA" ist am gebären.
Plötzlich geht Alles hopp hopp, ich hoffe nur dass es nicht zu einer Frühgeburt kommt. Aber die unterfränkischen Fans von Krautrock/Jazzrock können schon am Mittwoch den 19.7. in der Disharmonie in Scheinfurt, den ersten Klängen der bunten Formation aus Theo Jörgensmann - Klarinette, Locko Richter - Saiten- + Blasinstrumente, Wolfgang Theske Drums & Jonas Gruber - Bass vernehmen, die sich um den Gitarristen Muck Groh (Ihre Kinder, Aera, Grotesk, Muckefuck) geschart haben, um diese "NEUE AERA"  - www.neueaera.de - einzuläuten.
Auch ich werde mich auf den Weg Richtung Franken begeben, um diesem unerwartenden Spektakel bei zu wohnen.
Ich bin wirklich gespannt, ob aud der fixen Idee von Jonas Porst (einst Produzent von Aera) Wirklichkeit wird.




11.5.2006

Es ist manchmal schon wie verhext oder bin ich nur zu faul, aber im April hatten wir 26 Show's mit über 60 Bands und trotzdem, dass wir mittlerweile schon 5 Leute sind, die sich die Arbeit teilen, war ich fast jeden Tag im Kato. Eigentlich nicht schlimm, aber es hat mir soviel Energie genommen, dass ich es nicht ein Mal geschafft habe, hier meine Erlebnisse zuberichten.
Die Show's waren teilweise sehr gut + zum größtenteil auch gut besucht. An einem Abend war der Sound anscheinend so heftig, das im Keller ein Feuerlöscher von selbst los ging. Selbst Die Feuerwehr war erstaunt, der Sicherungssplint steckte noch und auch der Griff war nicht ausgelösst worden. Trotzdem versprühte der Feuerlöscher seinen Inhalt +  löste dadurch den Feueralarm aus. Die Sirene war kaum zu hören, da die Musik so laut war + auch die optischen Warner ließen das Publikum nicht aus dem Takt kommen.
Ja, auch im April wollten die Boink’s die letzten Konzerte der “Train to Spain-Besetzung” spielen, aber wie’s der Teufel will, war David genau in der Woche total krank, so dass die Konzerte abgesagt werden mussten.
Wie das Leben ebenso ist, ein Mal hoch + dann wieder runter.
Dann habe ich im Stressfaktor gelesen, dass in der Köpi Veranstaltungstechniker gesucht werden, so bin ich halt mal hingegangen auf ein Plenum + siehe da jetzt darf ich am 19.5. zum ersten Mal eine Veranstaltung in der Köpi betreuen. Leider gibt’s dort kein Geld für die Arbeit, aber aus Soli werde ich falls die Köpi es will, zu mindest ein Mal im Monat einen Abend dort mich einbringen. Für mich ist ja am Wichtigsten immer neue Kontakte zu schließen, man weiss ja nie für was sie mal gut sind, um länger in Berlin im Geschäft zu bleiben.
Das Projekt, auf dass ich eigentlich am Meisten für dieses Jahr gesetzt habe ist leider durch widrige Umstände immer noch in der Warteschleife, leider.
Und Morgen gibt es die nächste Beerdigung hier in Berlin. Tagtraum gibt ihr Abschiedskonzert im Tommyhaus. Einiges hat mich mit ihnen verbunden, aber so ist das Leben nun mal.

Also, schöne Zeit bis zum nächsten Eintrag  


11.3.2006

Heute hat sich der Winter auch wieder Berlin vereinnahmt. Bei solch einer Witterung kann ich eigentlich froh sein, dass ich nicht mehr Zeltbau mache. Aber ich verliere auch an Kondition.
Und wenn ich schon beim Jammern bin, jetzt ist es amtlich, auch bei Boink, wird es nach den nächsten Konzerten 7.-9.4.06, zu einer Veränderung kommen. Guten Mutes, heißt dass, back to the roots.
Aus dem Stammtrio wird ein Stammquartett, welches sich, je nach Laune mit Unterstützung von netten Kollegen, die Bühnen erklimmen.
Also, wer Bock hat, im letzten Zug nach Spanien mit zufahren sollte schon mal ein Ticket lösen. Die Reise beginnt am 7.4. in Dresden im Sputnik, am 8.4. in Berlin im Görlitzer Park “Station Park” mit Banda Comunale und am 9.4. im Oxident, in Berlin F-hain, mit Stuck.


27.1.2006

Tja, jetzt ist das Jahr schon wieder einen Monat alt + ich habe noch gar nichts hier geschrieben. Ich sollte ja eigentlich eine MAE-Stelle antreten in einer Jugendeinrichtung, aber als ich den Arbeitsvertrag unterschreiben sollte, war da eine Klausel, die ich nicht unterschreiben konnte. Nämlich die Frage nach irgendwelchen Einträgen im polizeilichen Führungszeugnis. Nun, nachdem ich nun Mal vorbestraft bin, darf ich keine Stelle in der Jugendfreizeit übernehmen. Ich könnte ja ein schlechtes Vorbild sein. Da siehst man mal wieder wie verrückt dieses Deutschland ist. Der Verein hätte sich gefreut, einen Veranstaltungstechniker zubekommen. Mir selber macht es auch nicht viel, denn eigentlich finde ich diese Regelung mit den MAE-Stellen für 1,50 € sowieso eine Frechheit. Der Trägerverein der mich vermittelt erhält viel mehr Geld von Bund/Staat dafür als ich verdiene. Also, warte ich auf das nächste Schreiben meines Jobcenters, jetzt können sie mich ja eigentlich nur noch beim Gartenbauamt oder bei der Müllabfuhr einsetzen.
Kleine + große Überraschungen gibt es aber auch von anderen Projekten zu vermelden.
Boink spielt im April einpaar Konzerte, hoffentlich auch in Berlin. www.boink-musik.de  
Und die Tagträumer lösen sich nach 13 Jahren nun im Mai endgültig auf. Jammer, jammerschade! Also, schaut auf ihrer Seite www.tagtraumpalast.de vorbei, ob es vielleicht ein Abschiedskonzert auch in eurer Nähe gibt + nutz die Gelegenheit, es lohnt sich bestimmt.
Im Kato sind die ruhigen ersten Tage im Jahr nun auch vorbei + es wird richtig heftig. www.kato-x-berg.com
Für die All-Stylez Jam-Session habe ich leider immer noch keinen neuen Veranstaltungsort gefunden, aber ich suche weiter. Naja, einwenig enttäuscht vom RAW bin ich schon, alternativer Place von wegen. Session abgelehnt + mit Boink wollten wir im Dezember dort spielen + im April lassen sie uns auch nicht rein, obwohl Banda Comunale aus Leipzig mit von der Partie ist. Tja, einfach abhacken + weitersuchen.
So, dass war es jetzt wieder.
schöne Zeit Euch Allen




24.11.2005

So, heute nur Umbau zur Goa-Party - da bleibt ein bisschen Zeit um die letzte Show im Kato noch mal Revue laufen zu lassen. Für mich persönlich der traurigste Abend den ich bisher im Kato erlebt habe.
The Tubes - die Tubes, die ich früher auch selber bei Disco’s aufgelegt.
Wir sind ja selber nicht der Veranstalter + so musste ich einiges mit ansehen, was ich meinem schlimmsten Gegner, on Tour nicht wünschen möchte.
Was ich im voraus nie gedacht hätte, es wurden nur 30 Karten im VVK verkauft + es kamen nur ca. 50 Zuschauer.
Aber, wie alte Hasen nun so sind, haben die Tubes es knallhart durchgezogen.  2 Stunden Show + 2 Zugaben . Alle 2 Lieder hat sich der Sänger Fee Waybill umgezogen. Für manche Songs hatten sie eine Backing Sängerin dabei, die auch bei mehren Nummern mit choreografische Einlagen  die Show zu einer kleinen Geschichte abrundete.
Hinterher saßen alle Musiker dann noch in der Kneipe und unterhielten sich angeregt mit ihren Fans + signierten alte LP’s, die von den Ultra-Fans mitgebracht worden waren.

Echt Schade - aber man muss halt mal Alles miterlebt haben.  





3.11.2005

Einige von Euch wissen ja, dass ich eigentlich ein fauler Hund bin + gar nicht so oft ausgehe, da ich durch meinen Job schon genug in Kneipen herumhänge, aber für alte Freunde + die Hoffnung auf Musik der besonderen Art hat mich so motiviert, dass ich meinen Arsch vom Sofa geschwungen habe + dies auf keinen Fall bereut habe. CAOUTCHOUK - SCIENTIFICTIONAL TALES OF JAZZ AND SPACE
mit Felix Wahnschaffe (sax), Moritz Delgado (sax & mpc), Charles Matuschewski (tr & keyboards), Oliver Benn (keyboards, sounds), Jörg Holdinghausen (bass) und Jan Burkamp (drums) haben meine Sehnsüchte nach begeisternder, mitreissender Musik gestillt. Schier unbeschreiblich die Mischung von Beats + Harmonien durchsetzt mit fantastischen Solos. Für mich ein Ohrenschmaus ohne Gleichen. Leider wird es wohl 2-3 Monate dauern bis wir die nächste Gelegenheit bekommen diese Formation wieder auf der Bühne zu erleben können. Leider, aber Ihr solltet Euch den Namen auf jeden Fall schon Mal merken. CAOUTCHOUK  -  Jungs weiter so!!  Bitte!
Was mir vorher auch nicht bekannt war sind die Räumlichkeit des Zapatas. Da Boink ja im Dezember auch dort aufspielt, wollte ich es natürlich Wissen, wie der Club, so auf einen wirkt. Super überrascht. Ein sehr schönes Outfit + relaxte Atmosphäre waren auf jeden Fall, neben der Musik, der erfreulichste Eindruck des Abends. Klar  - war natürlich, dass nicht alle Besucher mit der Musik was anfangen konnten, dies aber der Stimmung keinen Abbruch leistete. Denn wo bekommt man/frau schon ein Konzert für 3.- € + nen halben Liter Bier für 2,50 geboten. Zudem habe ich an diesem Abend auch viele Freunde/Innen getroffen, welches den Abend total abgerundet hat.
Das Zapata ist auf jeden Fall mal einen Besuch wert. Danach sind wir dann noch ins Acud gegangen, dass hat sich ja auch total verändert in den letzten 1 ½ Jahren. Beton + noch mal Beton. Tja , was Bau-. + Brandschutzvorschriften alles verändern. Ich wünsche dem Acud nur, dass Sie nicht an den Kosten scheitern.




1.11.2005

Schwupp die Wupp + schon ist es November, wie die Zeit vergeht. Es ist gerade mal viertel vor Fünf und es ist schon fast dunkel.
Eugen am Sonntag hat halt kaum Einen ins Kato gelockt, außer Eva & Ron waren mir keine bekannten Gesichter da. Doch den Oliver Pelz, aber der hat sich glaube ich nur den Soundcheck angesehen, später habe ich ihn nicht mehr gesehen. Tja, traurig aber wahr, Eugen da musst Du schon mehr losmachen um in Berlin einpaar Leute zu ziehen. Aber dennoch schön ihn + Steffen nach solange Zeit mal wieder zu treffen.
Heute ist eine Infoveranstaltung über die Polizeigewalt in Rio.
Und es ist jetzt zwar auch schon einpaar Tage her, aber Marie, die ja jetzt in Hamburg studiert, hat nun auch noch einen Job dort gefunden, so dass Sie jetzt gar nicht mehr im Kato arbeitet. Traurig, traurig - ich bin nämlich ein Marie-Fan.




13.10.2005

Kleiner Nachtrag zum Samstag, 8.10.  OPRESSED-Konzert im Kato. Ich habe das Beste gar nicht mitbekommen, was mir David gerade so erzählt hat. Sachbeschädigung am Schlesischen Tor + die Polizei mit Knüppeln in der Hand, suchten den Täter. Sie wollten wohl sogar ins Kato, aber dies konnten die Türsteher gerade noch abbiegen. Im Saal brodelte die Menge. 

  

             (die Photos haben wir per Mail  von der OPPRESSED aus Italien erhalten)

Auch den Musikern hat es gefallen + haben hinterher noch mit ihren Fans abgefeiert. Ich kam gerade direkt vom Abbauen von der Bühne, da war die Party an der Theke schon voll im Gange. Für mich war der Sonntag dann auch gelaufen. Party-Party !

Heute eben jetzt stehen Revolte Springen  mit ihrem Programm FREIHEIT SATT auf der Bühne. Kleinkunstpunk- Musiktheater - Suspektakel. Der Saal ist voll + die Lacher häufen sich. Ich schau mal ob ich irgendwo noch was zusehen bekomme.




3.10.2005


Langsam vergeht der Brummkopf, war gestern was. Heute spielt eine weisrussische Band namens N.R.M. / Rock. Bei dem Open Act spielt witzigerweise ein Andy mit, an den Percussion, der kommt aus Fahr (Wütrio / Majon) und kennt Ede (Hank) + Sulzheim / Aera noch. So klein die Welt doch ist. 


2.10.2005


Die Nacht vor dem Tag der deutschen Einheit! Fiesta Lucha Amada, eigentlich meine Lieblingsdisko hier im Kato, aber - , aber heute könnte es ja vielleicht laufen, da morgen Feiertag ist. Vorher gibt's noch nen Film, aber frag mich nachher noch mal, um was es sich in diesem Film geht. Es ist 21:11 Uhr die Tür ist gerade erst auf gemacht worden. Lassen wir uns überraschen.  Der Film war in Spanisch mit Untertiteln, viel Militär + Badista habe ich verstanden, irgendwas aus den 90-zigern.    
Vorhin, so was gegen 18:00 Uhr kamen Berta + Eva vorbei, um einwenig mit Pitty zuquatschen, ich musste Umbauen, hatte keine Zeit, aber beim Tür öffnen, meinte Berta, ich würde heute so jungendlich Aussehen - was auch immer damit gemeint war - es war bestimmt eine Liebenswürdigkeit. Danke, Berta. Komischerweise, wenn ich zuhause bin, finde ich noch nicht den richtigen Draht zum Schreiben. Sau dumm! Ich weiß nicht wieso ich so träge bin, aber es fehlt halt auch an unserer Sheela, die uns in Bewegung hielt. Ab + an findet man noch einpaar Hundehaare.
Leider wurde der Film zu spät gestartet, aber jetzt ca.00:00 Uhr geht endlich die Musik los. Mona, Caro + noch ein Mädchen, welches ich nicht kannte, waren auch schon da, aber denen war es eben glaube ich auch schon mehr nach Tanzen, jetzt sehe ich Sie auch gar nicht mehr. Schade. Ich würde mal sagen ca. 50 Leute sind während des Films gekommen. Nun verteilen sich die Menschen auf zwei Räume, da verliert sich‘s ein bisschen. Nun 1:25 Uhr der Groove stimmt - aber ich habe die Lüftung immer noch auf 1 Abluft + keine Zuluft. Tja, zum Film + vorne im Cafe hätte einwenig Heizung vielleicht auch gut getan. Aber jetzt, mit jeder Minute wird es wärmer.





22.9.2005

Heute, der zweite Versuch beim Jobcenter. Offen hatten das Jobcenter wenigstens schonmal, aber als ob ich das Schlechte mit mir herumtrage, ist nach ca. 3 Minunten warten, der Server abgestürzt. Die vollkommen perlexen Mitarbeiter baten um Verständnis für die Panne + man/frau sollte sich einpaar Minuten gedulden. Nach 15 Minuten ging immernoch nichts, dann bin ich wieder gegangen.

21.9.2005

Nachdem ich am Sonntag nicht dazu gekommen bin + dann auch noch 2 Tage faul auf der Haut gelegen war, nun kurz ein Rückblick.
Es war ein netter Abend mit den Deathmetallern von Dazed, Chaosphere + Defeated Sanity. Die Show war einigermassen gut besucht. Mancher auch ich, hatten schon bedenken, aber es war okay. Schade nur das Bei Lilles + Butschecks Band "Defeated Sanity" gerade mal wieder eine Umbesetzung statt gefunden hat + so mussten sie  ohne Bassisten auf die Bühne, was der Geschwindigkeit natürlich keinen Abbruch tat, aber doch eine Frequenz vermissen liess.
Insgesamt ist die letzte Woche, auch wenn es viel Arbeit war, ein postives Ereignis. Das Konzert von Kaizers + die Popkomm + der Deathmetal-Abend.
Nur der Ben, unser Lichtler, er ist ja noch total jung, muss sich noch etwas in den Griff bekommen, seine Flips sind manchmal etwas überterieben.
Ach ja  + was hier auch noch ganz verheimlicht habe, ich soll jetzt vom Jobcenter aus noch ne Massnahme antreten für    1,50 €, die Stunde + da habe ich heute wieder einen Knaller erlebt. Wollte zu dem, auf dem Schreiben angegebenen Öffnungszeiten dort antanzen + dann hatten Sie gar keine  Sprechzeit - armes Deutschland -  + wenn wir schon bei armen Deutschland sind, dass mit der Wahl am Sonntag ist ja wohl zum Gringeln. Was für eine Geldverschwendung + was kommt jetzt. Minderheitsregierung oder Neuwahlen?
So jetzt muss ich die Anlage wieder umbauen, damit es am Samstag auch wieder richtig rocken kann.

Äktschn


17.9.2005
12:45

Ich sitze gerade wieder im Kato + warte auf einen Kollegen André, -ich nutze die Zeit
Gestern haben wir die Sheela begraben. Eva war so nett + hat Pitty + mich gefahren. Nach Schmölln, zu Harry Kraus, von ihm hatte Pitty, damals noch in Schweinfurt, Sheela bekommen. Ein schöner Platz eine Anhöhe an einem See + auf der Wiese daneben grasen einpaar Schafe + blöcken die ganze Zeit. Natur pur.
Dann hier noch kurz eine Info an alle Freunde + Fans von Ron, der ist heute Abend ab 21:15 Uhr bei RTL in der Klotze zu erleben. Als Sänger + Gitarrist von "Spliff". Die Älteren werden sich bestimmt bei dem Namen an unvergessen ausgelassene Tänze in ihrer Vergangenheit erinnern. + morgen dann wieder live, spielt der Lille mit Defeated Sanity im Kato. Butscheck natürlich an der Gitarre.
So heute habe ich eigentlich frei, da aber gestern für Show extra Equipment angemietet worden war, habe ich dem André geholfen alles wieder in die Grundstellung zu bringen + nun mach ich Feierabend + schöne Zeit



15.9.2005
21:34 Uhr

Wie soll's anders sein - schon wieder im Kato

Emo-Punk-Core im Rahmen der Popkomm hier. Gerade zocken die Jungs aus Hamburg " Montreal". Der Open-Act war Toxic Lies, die Kapelle von Chero - einer Bookerin von Trinity, die uns gut mit Dates beglückt, denen durfte ich etwas auf die Ohren geben + ich fand es hat streckenweise ganz gut gerockt.
Nun, echt hamburger Humor - von der Waterkant. Das eigentlich zahlreiche Publikum steht noch etwas verschränkt herum, dafür dass gerade der Pogo ausgerufen wurde. + beim Aufbau hatte schon ein Musiker ein Tagtraum T-Shirt an. Ein Mal, dass es nicht David, Pitty oder ich sind, die davon nicht lassen können.
Der nächste Umbau  zu Schrottgrenze steht an. Nu, ich bin ja nicht up to date, alte Kollegen von David ( ... SW ..) aus seiner Zeit on the road - natürlich auch aus Hamburg, eben doch eine Punkrockmetropole.
ZSK der Bass wummert - wieder nicht auf gepasst - vergessen das Netzgerät anzuschliessen - deshalb sind gerade 10 Zeilen abgestürtz über ZSK + unsern Ben (Lichtpraktikant mit Passion). Dumm gelaufen + ZSK spielt gerade Ihr letztes Stückchen- also heisst es sich für mich wieder bereit machen, für den Abbau.
 
 


14.9.2005

Es ist 21:11 Uhr im Kato, der Saal brodelt, es war im Vorherrein schon ausverkauft - Kaizers Orechstra aus Norwegen. Der Soundcheck war schon ganz gut, obwohl der Soundman von 40 Kanal auf unser 24 Kanal Mischpult zurück gestufft wurde von dem Veranstalter, obwohl es bis gestern noch hiess, es kommt zumindest eine grosse Konsole für das FOH. Nun, der Open-Act beginnt gerade.
Harmonika + Gesang.
Harmonika ist auch ein Baustein von Kaizers + Keybords. Das  1. Mal das sich der Tourmanager durchgesetzt hat + BULLENGITTER vor der Bühne aufbauen liess.
Jetzt haben die Leute erst gemerkt, dass es sich um den Opener handelt - kleines Loch, aber ich fange gerade an zu Schwitzen. Friedemann hat heute in seiner Mail angemerkt, um dies was ich hier mache wäre ein BLOG - für alle Computerlaien, ich weiss ja nicht ob dass nicht zuhoch gegriffen ist.
Nach dem die Veranstaltungen am Wochenende auch ziemlich gefloppt sind, ist dass auch für andere Menschen ein lebhafter Abend, ich lass ihn jetzt mal voll auf mich einwirken, da ich nichts zutun habe. Kaizers haben das House im Griff.



12.9.2005

Immer  wieder,  und nicht immer ganz unverhofft

kommt auf Jeden die Zeit des Abschied nehmens  zu. Für mich fing es schon letzten Donnerstag an, als David mir von einer Mail aus Hamburg erzählte und so kam es, dass ich am Samstag in Hamburg war  und Abschied von einem Onkel 2.ten Grades mütterlicherseits, Abschied nahm. Er hatte versucht mir zu helfen, vor 40 Jahren, innerhalb eines Urlaubs, ein leidiges Problem zu beseitigen, welches täglich mit grossen Plastikschiffchen belohnt wurde. Zudem hatte ich die Möglichkeit in diesem Urlaub das Radfahren zu erlernen.

(Leider habe ich kein Bild von Gerhard Sturmhoebel,
aber dass kann ja noch kommen)


Und heute durch die Tomografie von Sheela heisst es besonders für Pitty, Abschied von Ihr zu nehmen. Nun auch ich habe nun fast vier Jahre mit Ihr zusammen gelebt, aber habe es nicht richtig gedeutet, was ihre Gesundheit betraf. Selbst Pitty kann ihre Stimmungen manchmal nicht mehr verbergen.


        

                                  Sheela                                                        in der Sonnenallee 2003


Es ist an der Zeit Abschied  zu nehmen.

+ auf Arbeit, die Popkomm kommt - kommt teilweise ganz gewaltig. Wie immer lassen wir uns von Allem überraschen.

 

8.9.2005

Die Technik hält mich auf Trab

der Sheela geht es leider immer nur tageweise Besser, fast jeden 3.ten Tag eine Spritze. Pitty will Sie nun tomografieren lassen.  Echt, es scheint nicht gut um Sie zu stehen.
Auch das Mischpult hat am letzten Samstag gerummt, dann habe ich die Pulte gewechselt + am Montag einen Probelauf  gemacht, da hat es dann wieder nicht so gebrummt. Die verfluchte Technik, denn ich hatte auch noch einen Experten für Elektronic dazu geladen + der konnte dann natürlich auch nichts orten.
Gestern hatten wir dann eine Wahlkampfveranstaltung mit Christian Ströbele + heute sind wir hier und lauschen Felix +  Walter Schreifels gleich 22:00 Uhr, da solls losgehen.

13.8.2005

Schon wieder eine Woche rum +

der Sheela (die Hündin meiner Mitbewohnerin) hatte wohl einen Herzinfarkt. Das meinen zumindest die behandelnden Ärzte. Die eine Seite hat noch manchmal Lähmungserscheinungen, aber sie spielt schon wieder mit dem Stöckchen + kommt  an die Tür wenn  man/frau nach Hause kommt.
Heute, sollte eigentlich der André die Lucha Amada Fiesta betreuen, aber irgendwie ist ihm daß, in diesem unglaublichen Sommerloch (selbst diese Woche wurde noch eine Veranstaltung für diesen Monat im Kato abgesagt) verschwitzt. Bei dem Scheisswetter darf man dass so sagen.
Auch habe ich mal wieder einen Versuch gestartet die Open-Stage dem RAW schmackhaft zu machen, aber .....
Mehr als es Anbieten kann ich es leider nicht, nun liegt es in ihren Händen, ob dort oder nicht. Immerhin habe ich ja vor 4 Jahren schon probiert meine Fähigkeiten dort miteinzubringen, aber ausser viel Reden war nix zu machen.
Also, lassen wir uns überraschen. Ich würde mich schon sehr freuen wenn es klappen würde.



5.8.2005

500 Drehköpfe + 40 Schieberegler später

Ja, die ersten drei Veranstaltungen haben wir jetzt im Kato schon mit dem Pult durch geführt. Yes!
Diese Woche habe ich damit verbracht den wahrlich schon über 20 Jahre alten Asbach-Cola oder Whisky-Cola von der Frontplatte und den Podis + Schiebereglern zu putzen. Jetzt sieht es schon ganz passabel aus. Ein Kanalzug funktioniert noch nicht und einpaar Insertausgänge müssen noch umgelötet werden damit ein Standard unter den Pulten herscht.
Damit können wir jetzt unser Technikangebot bei Bedarf erweitern und oder wir haben eine kleine Clubanlage, die wir gerne auch ausser Haus, zum vermieten zur Verfügung. Also, Freunde denkt dran, falls Ihr braucht, fragen kostet nichts.
Leider hat seit 2 Wochen die Sheela totale Hüftprobleme, deshalb ist Pitty  im vollem Ärztestress. Seit einer Woche fast jeden Tag ein Besuch  beim Doc. Es ist wirklich komisch wie schnell es ging. Gestern haben wir eine abgefallene Zecke gefunden, ein neuer möglicher Infektionsherd. Andere Spritze + heute geht es auch schon wieder ein bisschen Besser zu sein.



22.7.2005
warum müssen wir jetzt schon wieder wählen

wenn es z.Z. gar keine Partei zum Wählen gibt, aber mitwählen sollte Jeder. Den Stimmzettel ungültig machen.
Protest zeigen, nicht nur das ganze Theater passiv, auf dem Sofa, an uns vorbeiziehen lassen.

 

Berlin, 19.7.2005
 + schon ist was passiert - ohne mein zu tun

AK Kraak
  - Videosekte - Mediajunkies - die darauf aus sind, Video als Propagandamittel einzusetzen, zur Manipulation der Massen für die Revolution, an die Einzelne nicht mehr glauben, haben mich im Abspann, von dem neusten Video, genannt.  Eine sehr nette Geste.  Danke
mehr von  AK Kraak unter: 
www.akkraak.squat.net

Zudem, habe ich gerade ein neues, altes Mischpult gecheckt, jetzt muss ich den Transport organisieren.
Es ist immer was in Bewegung, auch wenn viele Menschen eigentlich gerade im Urlaub sind.   



Berlin, 17.7.2005

Lange keine News , aber ......

... ich hatte viel zu tun im Kato + für über ein Jahr auch im Muvuca im Mehringhof. Dem brasilianischem Kollektive wurde leider gekündigt. Dann haben wir mit einfach so, einfach so probiert die Räumlichkeiten zu mieten, aber wir bekamen leider eine Absage. Jetzt heisst der Club Clash. Naja, ich glaube immernoch wir hätten es besser gemacht.
... hatte einwenig Pech mit meinem Computer.
Jetzt habe ich wieder ein  adäquates Gerät und mehr Zeit, da ich mir meinen Job im Kato mit André teilen darf.
Mal sehen was sich daraus entwickelt aus der mehr Freizeit  und dem neuen Arbeitsgerät.
Ich bin ja mal gespannt.






Einfach so e.V. in Gründung

Einfach so sind wir - einfach so leben wir zur gleichen Zeit zusammen auf diesem Planeten
einfach so sind wir interessiert an Kultur - Musik, Malerei, Bewegung
einfach so haben wir eine soziale Ader und wollen unsere Produktivität in diesem Verein verwirklichen

Unser erstes Projekt um uns einer Öffentlichkeit vorzustellen, ist ein Umsonst und Draussen in Zusammenarbeit mit dem Verein Pankgräfin mit Sitz auf der Wagenburg in Karow, welches vom 22.-24.8.03 in Karow auf der Wagenburg Karow statt findet.


 
 
 
 
 

Ein Schuss in den Ofen!

Tja , das erste Mal - war auch gleich das letzte Mal
Eigentlich schade, aber es ist keiner gekommen der Musik mit anderen Menschen machen wollte, ausser der André

 
 
 

Noch 'ne offene Bühne für musikbegeisterte Menschen

Als sich mir die Gelegenheit ob, musste ich einfach zu schlagen. Damals war es noch etwas kühler und mein Idealismus hat mich beflügelt. Aber der Sommer lässt meinen Optimismus auf ein volles Haus schwinden. Aber vielleicht ist es ja auch gut, wenn es beim ersten Mal nicht gleich zu voll ist auf der Bühne. Mann/Frau sollen sich ja entspannt aufeinander zu bewegen. Meine grösste Hoffnung ist auf jeden Fall, dass sich einpaar neue Musiker auf der neuen offenen Bühne im Muvuca blicken lassen und so eine Begegnung der Kulturen entsteht.
Also auf, auch bei lauem Sommerwetter, am Freitag ab 20 Uhr im MUVUCA (Mehringhof, Gneisenaustr. 2a)
zur Free-Style Jam Session.
Unkostenbeitrag 2.- Euro                                           Open End
 
 


 
 
 

               CHECKPOINT CHARLIE

                  Die Undercover ROCK Agenten sind wieder da .....

                  Wenn die Berliner den Namen Checkpoint Charlie hören, denken sie natürlich als Erstes an ihren
                        ehemaligen Grenzübergang. Aber der ist hier natürlich nicht gemeint.
                        CHECKPOINT CHARLIE ist eine Pfläzer-Band aus den hippigen 70ziger Jahren, die nach dem Ausstieg
                        von Joachim Krebssalat (Keyboards), als neues Bandmitglied eine rosa Pappsau mit dem Namen
                        "Franz-Josef" in den Bandbus packten und sie bei ihren Konzerten immer einmal über die Bühne
                        trieben, damit ihr nicht die Füsse einschliefen. Irgendwo in Bayern geschah es dann, dass sich ein
                        aufrechter Landsmann durch den Anblick der Sau und die Namensgleichheit mit dem damaligen Minister-
                        präsidenten, so in seiner Ehre verletzt fühlte, dass er die Begebenheit dem Verfassungsschutz meldete
                        und dieser zu dem Schluss kam, es müsse sich dabei tatsächlich um eine Verschwörung gegen ihren so
                        geliebten Ministerpräsidenten handeln. Nach langem Hin + Her wurde CPC vom dem Kemptener
                        Amtsgericht verurteilt in Zukunft die Sau zuhause zu lassen und eine Geldstrafe von damals
                        15000.- DM wegen Beleidigung an Herrn Franz-Josef Strauss zu zahlen. Dies ging damals natürlich durch
                        die deutsche Presse und war ein positiver Beitrag für die Popularität der Anarcho-Kapelle CHECKPOINT
                        CHARLIE. Aber nicht nur durch diese Aktion, sondern auch durch ihre eigenwilligen Texte und unverblümten
                        Interpretationen waren die Konzerte von CPC ein Happening der anderen Art. Die Shows von Jürgen
                        Bräutigam, Lothar Stahl, Wilfried Sahm um den Frontmann Uwe von Trotha waren prägend für den Begriff
                        von "Subkultur von unten"!
                        Harte, fast fünfunddreissig Jahre später - nach verschiedensten Perioden von Kulturformen und Mode-
                        zwängen - ist für Jürgen Bräutigam das Bedürfnis erwachsen, der ausdruckslosen, nichtssagenden
                        Glamourwelt mal wieder ihr wahres Gesicht zu zeigen. Mit Unterstützung von Stefan Malo (Drums),
                        Michael Gillmann und Martin Masurat ziehen die Anarchrocker nun wieder live und laut, mit vielen neuen
                        Songs, Geschichten und einigen Flashbacks aus der Vergangenheit durch die Lande.
                        Musikalisch ein reines Psychedelic-Rock-Trash-Spektakel.
                        Termine in Berlin:
                        Do. 19.6. im Kato U-Bhf. Schlesisches Tor ab 21:00 Uhr
                        Fr. 20.6. im Muvuca (ex EXX) Mehringhöfe Gneisenaustr. 2a ab 22:30 Uhr
                        und Sa. 21.6. im RAW-Tempel  Revaller Str. 99 ab 22:00 Uhr
 
 
 


 


 
 
 


 
 

                  Di. 4.3.03

                  Ein echt gelungener Abend, gestern Abend mit Embryo
                  im Kato
                        und ich bin voller Optimismus, dass das, der Anfang einer neuen Liebe
                        zwischen den Musikern, dem Publikum und dem Kato gewesen ist.
                        Ich war auf jeden Fall, von dem doch regen Publikumsandrang, dafür das Embryo
                        den letzten fünf Tagen, 5 x in einem Radius von 2 Kilometern ums Kato herum
                        gespielt hat, sehr angetan. Die Veranstaltung hat mich persönlich bestärkt,
                        hin und wieder, die Eine oder andere Veranstaltung im Kato zu organisieren.
                        Was aus dieser HP leider noch nicht ganz hervorgeht, habe ich doch viele Freunde,
                        die sich mit Musik beschäftigen.
                        Lasst Euch überraschen welche Schmankerl sich da in Zukunft noch auf der Bühne
                        im Kato präsentieren werden.
                        Im Gespräch ist schon ein Konzert mit CHECKPOINT CHARLIE, die anarcho-polit
                        Rockband neben Ton, Steine Scherben.
                        Die Zeit hat natürlich auch bei CPC ihre Spuren hinterlassen, aber die Aufnahme
                        vom Bad Herzberg Festival vom letzten Jahr, lässt schon von der früheren Intensität
                        der Musik und der Musiker erkennen.
                        Lange Worte - kurzer Sinn, es hat Spass gemacht und es wird bestimmt in Wiederhören
                        geben mit Livemusik zum Entspannen.
                        Sers

 

 
 
 
 
 Mehr zur Session am Dienstag im Kato:
 
Ich will jetzt hier nicht meine Aktion selber gefährden, aber an manchen Dienstagen läuft die Session in Gefahr sich selber überflüssig zu machen, da sich  einige Akteure in ihrem Aktionismus nicht bremsen lassen. Ich will damit jetzt nicht auf die verschiedenen einzelnen Fähigkeiten eingehen, sondern auf die Rücksicht gegenüber den Anderen, die vielleicht auch mal spielen wollen.
Die Session hat nichts mit, wir suchen den Superstar zu tun, sondern viel mehr damit, soviel wie in der kurzen Zeit möglich, Menschen die musikalische Kontaktaufnahme miteinander zu ermöglichen.
Ich kann es natürlich auch verstehen, dass wenn mann/frau sich erst einmal auf unserer Bühne akklimatisiert und so ein bisschen warmgespielt hat, es Jedem schwer fällt sich gleich wieder in die Rolle des passiven Musikgeniessers zu verfallen. Aber doch nur über dass, dem Anderen zu zuhören, lassen sich die als Nebeneffekt erhofften, Verbindungen, Kontakte und Freundschaften zu bisher unbekannten, selbst musikschaffenden Mitmenschen zu erleben.
Auf jeden Fall, darf diese offene Bühne nicht dafür missbraucht werden um Covers zu spielen oder sich mit seiner Band darauf zu präsentieren.
Was sich manchmal am Anfang einer jeden Session nicht ganz vermeiden lässt, da der aktive, kreative Mensch meist in Gruppen unterwegs ist und dann eben, die eben noch leere Bühne,  im Pulk erobert wird.
Ich persönlich wäre natürlich froh, wenn ich mich nicht weiter, tiefer oder gar mit Regeln in das Geschehen des Abends einzumischen müsste, da mich die vielen Wechsel der Mikrofone schon genug in Trab hält.
 

In diesen Sinne, auf viele weitere unterhaltsame Dienstagabende  im Kato bei der All-Stylez Session.


 
 
Embryo, die Vagabundenkarawane macht im Kato halt
 

Von Vielen oft belächelt, wegen ihres eigenwilligen Bandkonzeptes, können die Mannen um Christian Burchard doch immerhin auf eine über 30-jährige Bandgeschichte zurück schauen. In den 70-ern wandelte sich Embryo von der Jazzband zur Krautrockband. Gemeinsam mit den damaligen deutschen Polit-Rockgruppen wie: Checkpoint Charlie, Sparifankal, Ton Steine Scherben und der Musikkapelle Missus Beastly gründeten sie den ersten offenen Musikvertrieb April, später Schneeball. 1979 machten sich dann Embryo auf die Reise gen Indien. Aus  den ersten Kontakten und immernoch währenden Freundschaften zu Musikern aus der Türkei und Indien folgten in den nächsten Jahren Tourneen in Europa  mit Musikern, die sie unterwegs kennen und schätzen gelernt haben. Anstatt sich, wie Viele, in den End 80-er Jahren dem wahnsinnig glatten Musikboom hinzugeben, suchte Embryo weiter in der Welt nach den Spuren der Ethno-Musik. Inspirationen, die aus der Welt von Embryo nicht weg zu denken sind.
Heute ziehen sie immer noch von Stadt zu Land und an jedem Ort, an dem sie Rast machen, entarten ihre Konzerte zu kleinen Familienfesten, zu dem viele Freunde und Musiker zugegen sind und oftmals tatkräftig mit musizieren. Eben ganz so, wie  es in den wärmeren Ländern üblich ist.
Musik ist eine internationale Verständigung, die eigentlich nicht vieler Worte benötigt.

Am 3.3. ab 21 Uhr im Kulturbahnhof „ Kato “, direkt im U-Bhf. Schlesisches Tor.
 

Eintritt 6.- / 4.- Euro                        Einlass: 20 Uhr